5 Lieblingsserien mit Suchtfaktor

In den letzten Monaten haben sich bei mir einige Lieblingsserien angehäuft, die ich euch heute gesammelt präsentieren möchte. Natürlich gab es wieder fesselnde Qualitätsserien, aber besonders in stressigen Zeiten liebe ich Sitcoms, deren Folgen sich gut in eine Pause quetschen lassen. Und: damit werden auch lästige Tätigkeiten wie der Abwasch für mich erträglich!

  • Black Mirror

Die britische Serie rückt die Gesellschaft und das Individuum der Zukunft in den Fokus der Handlung. Wie der Titel schon anklingen lässt, geht es dabei vor allem um menschliche Abgründe. Eben solche, die sich aus dem technologischen Fortschritt und dem „always on“-Lifestyle in den nächsten Jahrzehnten ergeben könnten. So schildert jede Episode eine anderes Zukunftsszenario und lässt aufgrund der spannenden Erzählweise und den gezielten Wendungen oft sehr nachdenklich zurück.

In keiner dieser Gesellschaften würde ich gerne leben und dennoch zeigen sich schon viele Parallelen zu unserer heutigen. Abstruse Dinge werden in Black Mirror plötzlich möglich, so will DIE ZEIT etwa in einer Folge erkannt haben, dass Black Mirror die Wahl von Donald Trump vorhergesehen habe. Am meisten bewegt und bis heute nicht losgelassen, hat mich persönlich die vierte Folge der dritten Staffel „San Junipero“ – so ein krasses Thema (leider würde jeder Hinweis zu viel verraten!) so intensiv umgesetzt.

Da Cast und Setting in jeder Folge wechseln und die Themen mitunter alles andere als leicht verdaulich sind, bietet es sich hier sogar an, die Serie gut dosiert zu schauen und einmal nicht das verführerische Binge-Watching zu betreiben.

  • The Crown

Schon im Dezember habe ich zusammen mit meiner Mama gespannt und in Rekordzeit die Reise in die Vergangenheit angetreten, um die ersten Amtsjahre von Queen Elizabeth II. (Claire Foy) in den 50er Jahren mitzuverfolgen. Die Produktion der britischen Serie The Crown hat Netflix sich einiges kosten lassen – damit besticht nicht nur die Story mit ihren vielen Intrigen, sondern auch die Umsetzung über alle Maßen!

Ich liebe diese Serie! Dem Königshaus fehlt es wirklich nicht an Drama – vom ersten Moment an war ich gefesselt und verlor mich in den eindrucksvollen Bildern. Wusstet ihr, was zu dieser Zeit alles los war in London? Oder welches Kreuz es ist, zuerst die Königin von England und das Oberhaupt der Kirche sein zu müssen, bevor man Mutter, Ehefrau, Schwester und Individuum sein darf? Ich hatte ja keine Ahnung!

Die Schauspieler sind allesamt großartig und passen wunderbar auf ihre Rollen. Besonders die Szenen zwischen Claire Foy und John Lithgow – Winston Churchell – haben mir sehr gefallen! Mit von der Partie ist zudem Matt Smith als Prinz Philip. Die Kostüme von Prinzessin Margaret sind zudem ein absoluter Hingucker – allgemein die Ausstattung! Ich kann es kaum erwarten, bis es weitergeht. Also, wer es noch nicht getan hat: unbedingt reingucken!

  • How to get away with murder

Einmal hatte ich die Geschichte um Annalise Keating (großartig: Viola Davis) und ihre Studenten schon begonnen und dann recht schnell abgebrochen. Bis ich im Januar erneut einen Versuch wagte – und in kürzester Zeit süchtig war. Das Ergebnis? 15 Folgen in zwei Tagen – und dann folgte fast ebenso schnell Staffel 2.

Wie eigentlich immer entwickelt sich der Suchtfaktor á la Shonda Rhimes in den ersten Folgen. Episodenweise haut Keating als Strafverteidigerin ihre Klienten raus und lehrt ihren Jura-Studenten, wie man mit Mord davonkommt. Episodenübergreifend wird erzählt, wie besagte Studenten – Wes Gibbins, Michaela Pratt, Laurel Castillo und Connor Walsh (<3) – selbst versuchen, sich nach einem Mord aus der Affäre zu ziehen. Ja, richtig gelesen, Drama on!

Die Crime-Serie besticht durch gezielte Cliffhanger, extrem viel Spannung und vielschichtige Charaktere. Beste Unterhaltung, wenn ihr mich fragt!

  • Modern Family

In kürzester Zeit ist mir diese chaotische Großfamilie ans Herz gewachsen. Kurz zur Konstellation: Familienoberhaupt ist Jay Pritchett, der mit seiner neuen Frau Gloria und seinem Stiefsohn Manny zusammenlebt. Seine Kinder haben ebenfalls schon Familie – Tochter Claire Dunphy managt das Leben mit Mann und drei Kindern und sein Sohn Mitchell Pritchett lebt mit seinem Freund Cameron zusammen, mit dem er ein kleines Mädchen adoptiert hat.

Die Sitcom ist eine Mockumentary, das heißt, sie wirkt vom Stil her wie eine Dokumentation. Aus diesem Grund gibt es auch immer wieder Szenen, in denen die Charaktere von ihrem Leben erzählen oder zu Dingen, die passiert sind, Stellung beziehen – und dabei wachsen sie einem ganz zauberhaft ans Herz. Ich finde die Machart so erfrischend anders, die Problematiken so schön echt und verfolge das Leben der Familie nur zu gerne. Auch der Humor entspricht meinem Geschmack!

Zum Abschalten und Wohlfühlen ist die Serie in kürzester Zeit zu meinen Lieblingen geworden. Sechs Staffeln habe ich in etwa einem Monat geschaut – das mag schon etwas heißen!

  • Riverdale

Wenn ihr Lust auf eine neue Teenie-Serie mit ordentlich Drama habt, kann ich euch jetzt schon Riverdale empfehlen! Die Serie schaue ich gerade wöchentlich auf Netflix und finde sie wirklich unterhaltend. Erinnert an eine Mischung aus Twin Peaks, Gossip Girl und Pretty Little Liars.

Die ruhigen Zeiten im kleinen Städtchen Riverdale sind vorbei, als eine Leiche angespült wird – und der Mörder läuft noch frei herum! Was sich zugetragen hat in jener Nacht, ist das große Mysterium in der Serie. Aber wie das eben so ist, gibt es noch zahlreiche andere Skandale und Probleme an der örtlichen High School.

Die Charaktere, die hier ins Feld geführt werden, sind zwar noch sehr zweidimensional und stereotypisch, aber ich sehe definitiv Entwicklungspotenzial. Schaut mal rein und sagt mir, wie es euch gefallen hat!

Ihr wollt noch mehr Lieblingsserien? Dann schaut mal hier vorbei, da geht’s um all jene, die quasi mein Leben verändert haben!

Welcher Serie habt ihr zuletzt den Stempel „Liebling“ aufgedrückt?

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3 Comments

  1. 22. Februar 2017 / 20:14

    How to get away with murder fand ich auch super spannend, warte aber noch darauf, dass netflix endlich die zweite Staffel einstellt. War aber auch ganz gut, denn meine Nerven hätten es vielleicht nicht mitgemacht, wenn es direkt weitergegangen wäre. So viele unerwartete Wendungen! Modern Family mag ich super gerne, die Staffeln schaue ich auch immer sehr schnell durch, weil sie einfach so kurzweilig sind und die Zeit dabei verfliegt. Sehr unterhaltsam.
    Riverdale mag ich bisher auch super gerne, ich bin gespannt wie es da weitergeht 🙂

    • 23. Februar 2017 / 8:52

      Jaaa, ohne meinen Freund hätte ich auch gar nicht gleich weitergucken können! War auch wieder extrem spannend und mir ging wertvolle Zeit für die Masterarbeit verloren. 😀 Aber bald hat das Warten ja ein Ende, ich glaube, im April oder Mai kommt die neue Staffel endlich auf Netflix!

      Oh ja, Riverdale hat mich auch so überrascht! Will immer direkt weitergucken. 🙂

      Danke für deinen Kommentar!
      Liebe Grüße
      Laura

      • 3. März 2017 / 13:49

        Sie ist da! (Ich dachte ich sage mal kurz Bescheid)

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