Apfelmus wie bei Oma

Meine Oma macht den besten Apfelmus. Ganz samtig, dünnflüssig, fein. Einfach wunderbar.

So wunderbar, dass ich ohne Probleme einen halben Liter in mich hinein schaufeln kann. Ist natürlich nicht zu empfehlen, wenn man Wert auf eine kontrollierte Darmtätigkeit legt. Besonders bei warmen Apfelmus. Obwohl der soooo lecker schmeckt…

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Da sich der Apfelmus meiner Oma aber leider nicht ewig im Kühlschrank hält und es zur Zeit sowieso Äpfel regnet, habe ich nach dem bewehrten Rezept meiner Omi mal selbst das Experiment gewagt.

Die liebe Laura war nach einer kleinen Kostprobe in der Uni sehr angetan und meinte, ich solle das „Rezept“ unbedingt bei den Medienmädchen teilen. Da wäre ich tatsächlich nicht drauf gekommen, da Apfelmus herstellen wirklich ganz simpel ist und für mich gar nicht so als Rezept durchgeht.

Aber gerade deswegen offenbare ich euch heute das Oma-Apfelmus-Rezept schlechthin, auf dass eure unzähligen Äpfelvorräte endlich ihre Bestimmung finden und ihr euch am Genuss warmen, frischen Apfelmuses ergötzen könnt (Es ist wirklich ein Traum).


Zutaten

Viele Äpfel verschiedener Sorten

Wasser

Nelken


Zubereitung

Keiner hat allerdings gesagt, dass Apfelmus machen nicht anstrengend ist. Ganz im Gegenteil: das ist euer Arm-Workout der Woche.

Erst müsst ihr alle Äpfel schälen, halbieren und entkernen.

Dann füllt ihr sie in einen großen Topf, werft einige Nelken dazu und bedeckt sie gerade so mit Wasser. Kocht die Äpfel auf mittlerer Stufe, bis sie schon etwas zerfallen.

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Dann nehmt ihr eine Schüssel und ein Küchensieb, am besten eines aus Plastik. Schöpft mit einer Keller immer einige Äpfel in das Sieb und reibt sie mit einem Holzlöffel durch.

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Wenn euch das Mus zu dick ist, dann mischt einfach noch etwas Apfelsaft aus dem Topf unter.

Und übrigens: den übrigen Saft könnt ihr auch in den Kühlschrank verfachten und als Apfelsaft zum Frühstück genießen.

Und fertig. Kurz und schmerzlos. Naja, außer für die Arme.

eureanne

5 Comments

  1. 14. Oktober 2015 / 17:26

    Ich koche das Mus ja einfach ewig, stampfe es mit dem Kartoffelstampfer durch und koche es nochmal. *hust* Das macht weniger Arbeit. Aber jetzt habe ich Hunger auf Apfelmus, verdammt! Danke dafür. 🙂

  2. 14. Oktober 2015 / 19:28

    Ich gestehe, ich mag überhaupt keine Apfelmus. Aber alle aus meiner Familie und Freunde und… Deswegen werde ich jetzt mit deinem easy-peasy-tollen Rezept mal in den ’sauren Apfel‘ beissen und mich an die Arbeit machen 😉 Liebe Grüsse, Heike

  3. 14. Oktober 2015 / 23:08

    Yeeees, meine Überredungskünste haben gefruchtet und du hast es online gestellt! 🙂 Wir alle danken dir von Herzen! <3

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