Die etwas andere Krimi-Serie: Crossing Lines

Obwohl ich mich immer mal ein neuen Genres versuche und auch für die gute, alte Sitcom immer noch was übrig habe, am Liebsten schaue ich eigentlich seit jeher Krimi-Serien. Das hat schon früh angefangen mit dem Samstags-Krimi im ZDF. Da habe ich dann Bella Block, Wilsberg oder Der Alte bei ihren Fällen begleitet. Über meine liebste Krimi-Serie Navy CIS habe ich euch ja bereits hier berichtet. Vor kurzem war ich dann mal wieder auf der Suche nach einer neuen Serie und bin bei Netflix immer wieder an Donals Sutherlands Gesicht hängen geblieben (für mich ja eigentlich auf ewig Präsident Snow). Also entschied ich mich, Crossing Lines eine Chance zu geben.

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Worum geht’s?

Die international koproduzierte Serie (USA, Frankreich, Deutschland) befasst sich mit der Arbeit einer Spezialeinheit des Internationalen Strafgerichtshofs (in der Serie meist nur ICC genannt) in Den Haag. Die Mitglieder dieser Spezialeinheit werden zu grenzüberschreitenden Fällen herbeigerufen. Zu Beginn besteht die Einheit aus einem Ex-Polizist vom NYPD, der seine rechte Hand nicht mehr benutzen kann, und deswegen aus dem Dienst ausschied, einer französischen, sowie einer italienischen Polizistin sowie zwei Polizistin aus Irland und Deutschland. Der Chef des Teams stammt aus Frankreich und handelt in enger Zusammenarbeit mit Michel Dorn (Donald Sutherland) vom ICC. Das Team begibt sich häufig in große Gefahr, um Schwerstkriminelle aufzuhalten, was dazu führt, dass nicht alle Teammitglieder ihren Job lebend überstehen.

Der Chef des Teams Major Daniel ist nicht nur daran interessiert, neue Fälle zu lösen, sondern auch den Mord an seinem Sohn zu rächen. Generell haben fast alle Teammitglieder persönliche Geschichten zu verarbeiten, die man nach und nach erfährt. Mir haben besonders die Mischung des internationalen Teams, aber auch die verschiedenen Schauplätze gut gefallen. Obwohl das Equipment auf einem hervorragenden Stand ist, vermittelt das Team doch mehr Bodenständigkeit als seine rein-amerikanischen Pendants. Nicht selten reisen die Ermittler mit dem Zug von einem Ort zum nächsten. Zudem sind viele deutsche Schauspieler mit an Bord. Tom Wlaschiha ist in den ersten drei Staffeln in einer Hauptrolle zu sehen, unter anderem Jana Pallaske und Dominic Boeer treten in Nebenrollen auf.

In der Kritik habe ich häufig gelesen, dass diese Serie mit der Spezialeinheit ein falsches Bild vom ICC entwerfen würde, da es eine solche Spezialeinheit dort nicht wirklich gibt. Ich bin allerdings der Meinung, dass man fiktive Serien auch als solche betrachten sollte. Die meisten Krimiserien haben vermutlich nicht viel mit der Realität zu tun. Daher ist Crossing Lines für mich auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Bisher gibt es drei Staffeln. Ob eine vierte produziert wird, steht derzeit wohl noch nicht fest.

Kennt ihr die Serie? Hat euch die internationale Produktion gefallen?

Eure Lisa

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