Film-Tipp: Kein Ort ohne dich

Es war ein Feiertag in Leipzig, den wir irgendwie nicht wirklich auf dem Schirm hatten – typisch Studenten! – also beschlossen meine Freundinnen und ich nach dem Café spontan, ins Kino zu gehen, ohne zu wissen, was überhaupt lief. Und dann noch an einem Feiertag – ich muss wirklich Geld und wenig Sorgen gehabt haben! Dieser spontane Entschluss sorgte jedoch dafür, dass ich einen der besten Filme überhaupt sah und weil ich ihn erst vor Kurzem zum zweiten Mal gesehen habe und nochmals für gut befand, dachte ich, heute gibt es mal wieder einen kurzen und knackigen Film-Tipp…

Worum geht’s eigentlich?

Sophia und Luke sind grundverschieden – sie liebt Kunst und er das Rodeo-Reiten, sodass die junge Beziehung unter keinem guten Stern steht. Als sie Zeugen eines Autounfalls werden, retten sie den 91-Jährigen Ira, den nur noch die Erinnerungen an seine verstorbene Frau am Leben halten und der ihre Sicht auf die Liebe verändert.

Und… ich bin schlecht in Inhaltsbeschreibungen!

Zwei Liebesgeschichten, die tief berühren

Der Liebesfilm basiert auf dem gleichnamigen Roman von Nicholas Sparks, dem Autoren, der sich die Herzschmerz-Geschichten aus dem Ärmel schüttelt wie manch anderer die Pillen. Ich weiß wirklich nicht, wie dieser Kerl es macht, aber nach einigen Griffen ins Klo (ich rede von Zac und Miley), konnten mich Verfilmungen wie The Notebook, Nur mit dir und Das Leuchten der Stille wirklich tief berühren und bewegten mich sogar dazu, die Nicholas Sparks Collection zu kaufen und ins Haus zu schmuggeln wie ich es sonst nur mit Büchern oder Blazern tue, von denen mein Freund nichts mitbekommen soll.

Kein Ort ohne dich reiht sich nahtlos in die Gefühls-Achterbahn mit ein und ist zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme geworden. Denn obwohl man die Taschentücher griffbereit halten sollte, heult man nicht die ganze Zeit rum, sondern lacht und sabbert auch gleichermaßen und am Ende ist man trotz aller emotionaler Sequenzen nicht so zerstört wie nach The Notebook, wo einem nicht nur die Vergänglichkeit des Seins vor Augen geführt wird sondern auch die eigene Unzulänglichkeit, je ein solches Wir-sterben-im-hohen-Alter-gemeinsam-Stadium zu erreichen. Ich meine, unrealistischer geht es ja auch gar nicht.

Apropos unrealistisch! Kein Ort ohne dich hat von allem genau die richtige Menge – Sparks vergisst auch hier nicht den Krieg, den Tod, den Strand und die Scheune. Ein Regenguss, der die Protagonisten durchtränkt, sodass sie die Kleidung schnell ausziehen müssen, fehlt selbstverständlich auch nicht. Never change a winning team! Auch wenn man die Uhr nach diesen Details stellen kann, sind sie doch immer wieder schön anzusehen und werden stets von neuen Dingen begleitet. In diesem Fall sind das ganz klar die große Liebe für Kunst, die neben Sophia auch von Ira und Ruth geteilt wird, und Spannung und Würze bringt das Rodeo-Reiten in die Story.

Hach, wenn ich mir den Trailer ansehe, könnte ich schon wieder heulen!

Ich sprach ja vom Sabbern – dafür sorgt eindeutig die Besetzung und damit meine ich natürlich Scott Eastwood als Luke. Holla die Waldfee, holt den Ventilator raus! Wer da nichts ins Schwärmen gerät, den versteh ich nicht. Sophia hat auf jeden Fall nicht nur einen beneidenswerten Kleiderschrank sondern auch verdammt viel Glück.

Mein Fazit

Wer mal wieder Lust auf einen schönen Liebesfilm hat, dessen Geschichte berührend und rund erzählt wird, der sollte sich eine Flasche Wein öffnen und Kein Ort ohne dich anschauen! Es lohnt sich wirklich!

Welche ist eure liebste Nicholas-Sparks-Verfilmung?

eurelaura

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