Filmklassiker: …denn sie wissen nicht, was sie tun

Es ist mal wieder an der Zeit, euch einen meiner Lieblings-Filmklassiker vorzustellen. So ganz weiß ich gar nicht mehr, wie es dazu gekommen ist, aber vor ein paar Jahren ist der James Dean Wahn in mir ausgebrochen. Dieser Wahn beinhaltet Poster, DVDs und eines meiner liebsten Bücher – eine wunderbare James Dean Biografie. Selbstverständlich dürfen auch die – leider sehr wenigen – Filme von James Dean nicht in meiner Sammlung fehlen. Am besten gefallen hat mir …denn sie wissen nicht, was sie tun aus dem Jahr 1955. Und genau den, möchte ich euch heute gern ans Herz legen.

Denn sie wissen nicht, was sie tun

In …denn sie wissen nicht, was sie tun (Original: Rebel without a Cause) geht es um eine Gruppe Jugendlicher, in der sich innerhalb eines Tages voller dramatischer Entscheidungen alles ändert. Im Mittelpunkt dieser Gruppe steht der Junge Jim Stark (James Dean), der bekannt dafür ist, öfter mal in Schwierigkeiten zu geraten. Auf der Suche nach Beachtung und Anerkennung begibt er sich in einige gefährliche Situationen.

Warum lohnt es sich, den Film zu gucken?

James Dean ist einfach großartig. Für mich würde das eigentlich schon als Grund reichen, um sich diesen Film anzugucken. Allerdings ist wahrscheinlich nicht jeder so wahnsinnig wie ich.
Aber mal im Ernst, James Dean hat in seinem Leben nur drei Filme gedreht, und in allen dreien weiß er einfach zu überzeugen. Er stellt den verzweifelten Jungen so überzeugend dar, da er hier wahrscheinlich gut Erfahrungen aus seinem bisherigen Leben einbringen konnte. Er spielt mehr oder weniger sich selber, immer von allen unverstanden und irgendwie auf der Suche nach sich selbst. Das reißt einen einfach in seinen Bann. Und ganz nett anzuschauen ist er zudem auch noch. Wiedererkennungsmerkmal des Films ist ganz klar James Dean ist Jeans, T-Shirt und der roten Bomberjacke.

Nicht zu vergessen sind hier aber auch Natalie Wood als Judy, ein Mädchen, dass sie in Jim verliebt und nach einigen dramatischen Ereignissen mit ihm vor der Realität flieht, sowie Sal Mineo, als der leicht verstörte Junge Plato, der Jim als sein Vorbild betrachtet. Die drei Hauptcharaktere entwickeln eine eigene Dynamik im Film, die einen bis zum Schluss mitfiebern lässt.

Thematisch siedelt sich der Film in der Zeit der 50ger Jahre an, zur Hochzeit der Halbstarken in den USA. Die Halbstarken zeichnen sich durch ihr Auftreten in Gangs, Alkoholkonsum sowie das Anzetteln von Schlägerein aus. Rebellische Jugendliche werden wohl immer ein aktuelles Thema sein, daher finde ich es sehr interessant zu sehen, wie sich die Jugendkultur damals gestaltet hat. Man kann den Film nicht als klassischen Teenie-Film bezeichnen wie wir in heute kennen, oder wie ihn beispielsweise Pretty in Pink darstellt. Trotzdem geht es vor allem um die Gefühlswelt der damaligen Jugend. Allerdings würde ich sagen, dass die Zielgruppe des Films, auch heute noch, viel weiter gefasst ist.

James Dean Biographie

Noch ein paar Hintergrundinfos: Der Film wurde erst Ende Oktober 1955 ausgestrahlt. James Dean verstarb am 30.09.1955 bei einem Autounfall, hat die Premiere seines Film dementsprechend verpasst. Seine beiden anderen Filme sind Jenseits von Eden sowie Giganten. Auch Giganten erschien erst nach Deans Tod. Seine größten Erfolge hat er somit verpasst. Dean erhielt zudem auch postum zwei Oscarnominierungen. Durch seine Rolle in …denn sie wissen nicht, was sie tun und seinen frühen Tod entstand ein großer Kult um ihn und er stieg zum Jugendidol auf.

Viel Spaß mit dem Film!

Eure Lisa

5 Comments

  1. 7. September 2015 / 17:52

    Ich liebe diesen Film!! Und James Dean war schon ein ganz besonderer Mann 🙂 Liebe Grüsse, Heike

  2. 9. September 2015 / 18:24

    Ups, der Beitrag lädt aber schleppend…
    Ursache: Eure beiden Bilder sind jeweils gut 700 KB (!) groß, das dauert.
    Die kann man ohne Verluste auf etwa 200-250 KB komprimieren.

    • MancheNennenMichTim
      9. September 2015 / 20:14

      Wie genau hast du die Bildgröße ausgelesen? Ich komme auf 356, sowie 300KB. Aber auch wenn die Bilder 700KB groß wären, sollte eine halbwegs zeitgemäße Internetverbindung die Daten in angemessener Zeit laden, ohne dass man gleich von „oah, das dauert aber“ reden muss.

      Wie genau würdest du das Komprimieren OHNE Verluste vornehmen?

      Um zurück zum Thema zu kommen, ich habe den Film persönlich noch nicht gesehen, werde es aber bei Gelegenheit nachholen ;-). Danke für den schönen Beitrag!

  3. 11. September 2015 / 6:53

    Ich habe beide Bilder bei mir lokal abgespeichert und mir die Dategröße angeguckt.
    Dann habe ich sie mit meiner Bildbearbeitung neu gespeichert (JPG etwa 70%) und sie waren deutlich kleiner.
    Passiert ist das mit einer 16000er DSL-Verbindung…

    • MancheNennenMichTim
      11. September 2015 / 10:41

      Ich habe das gleiche getan, bin wie gesagt, auf insgesamt <700KB gekommen.

      Das Abspeichern eines Bildes mit deutlicher JPEG-Komprimierung entspricht in keinem Falle einer verlustfreien Komprimierung. Was du vermutlich meinst, ist eine verlustbehaftete, mit für diesen Einsatzzweck vertretbaren oder unmerklichen Qualitätseinbußen.

      Vorausgesetzt der WordPress-Server kann deine 16.000er-Leitung voll versorgen, lädst du in einer Sekunde 2000KB herunter. Das Laden der Bilder benötigt folglich (selbst bei einer angenommenen Bildgröße von je 700KB) ganze 0,7s. Hui, das ist aber ganz schön lang, so viel Zeit habe ich auch nicht über am Tag.

      Natürlich kann eine längere Aufbauzeit entstehen, aber das kann genauso gut am Server, deiner Leitung, deinem Browser oder anderen Sachen liegen. Sich wegen 300KB aufzuregen und nichts zum eigentlichen Inhalt des Beitrags beizusteuern entzieht sich etwas meinem Verständnis ;-).

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