Hähnchen-Kokos-Reis-Wok

Ich hätte das Gericht auch Thai-Paprika-Reispfanne oder Das-einzige-asiatische-Gericht-was-ich-zubereiten-kann nennen können, aber ich denke, dieser Titel trifft es doch am besten. Denn genau so flexibel wie der Name des Rezeptes ist auch dessen Zubereitung. Also vergesst schon Mal die genauen Mengenangaben, hier kommt alles nach Geschmack und Gefühl in den Wok.

Deswegen koche ich dieses Gericht auch so oft und so gerne: es geht schnell und man braucht nur eine Hand voll Basics, die einmal gekauft immer wieder auf Abruf bereit stehen. Streicht Onkel Bens und den One-Minute-Cup aus der Fertiggerichteabteilung aus eurem Repertoire. Das hier wird euer neues Lieblingsrezept.

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Bei den Zutaten nenne ich euch hier eine Auswahl an Möglichkeiten, die ihr nach eigenem Belieben gern ergänzen könnt. Aber auch das Grundrezept macht schon einiges her.

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Ich koche immer für zwei und dann auch reichlich, denn selbst am nächsten Tag schmeckt die Pfanne noch ein zweites Mal….falls ihr etwas übrig gelassen habt.


Zutaten

2 Tassen Reis (am liebsten verwende ich Basmati, aber es schmeckt auch der herkömmliche Langkornreis)

1 rote Paprika (…gelb und grün ist auch okay)

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

Hähnchen (Menge je nach individuellen Fleischgelüsten)

1 Dose Kokosmilch

Sojasauce hell

Optionale Zutaten

Sambal Oelek

Chili

Ingwer

Zitronengras

Zuckerschoten

Sojabohnen

Ananas

Mango

Erdnussmus


Zubereitung

Kocht den Reis in Salzwasser bis er weich ist.

Gebt in eine große Pfanne oder einen Wok (ein hoher Rand ist hier ein Muss) einen Löffel Pflanzenöl und bratet darin die klein geschnittene Zwiebel und den gepressten Knoblauch an. Gebt nun das in kleine Streifen geschnittene Hähnchen dazu und lasst es schön durchgaren. An dieser Stelle könnt ihr das Fleisch schon mit Salz und Pfeffer würzen. Nehmt es dann aus der Pfanne und stellt es in einer kleinen Schüssel beiseite.

Bratet nun die klein geschnittene Paprika an. Wenn ihr noch andere Zutaten zur Hand habt, wie Bohnen oder Früchte, gebt sie ebenfalls in die Pfanne. Lasst dies aber nur kurz braten und löscht alles mit der Kokosmilch ab. Stellt den Herd auf mittlere Stufe, sodass die Kokossoße eine Weile vor sich hin köcheln kann.

Nun beginnt der Kreativteil. Ich füge definitiv immer die Sojasauce bei. Diese sorgt für einen würzigen Geschmack und macht zusätzliches Salzen unnötig. Und scharf muss es natürlich auch sein, deswegen kommt auch ein kleiner Löffel Sambal Oelek dazu. Wer es noch schärfer mag, kann noch klein gehackte getrocknete Chilis, Piri-Piri aus dem Glas oder auch eine ganze rote Chilischote beifügen. Mein Tipp: Würzt in mehreren Etappen und nähert euch durch Probieren eurem individuellen Schärfegrad an.

Ingwer eignet sich ebenfalls gut, um etwas Schärfe in den Wok zu zaubern. Dazu reicht schon ein 3cm Stück, das ihr entweder hacken oder raspeln könnt.

Zitronengras sorgt für einen asiatisch frischen Geschmack. Schneidet dazu die Knolle auf und legt sie in die köchelnde Kokossauce. Zum Schluss das Herausnehmen nicht vergessen.

Auch ein Löffel Erdnussmus sorgt für eine asiatische Note in eurem Wok.

Wenn euch der Geschmack zusagt, gebt das Hähnchen wieder in die Pfanne und lasst es nochmals zusammen mit den anderen Zutaten in der Sauce köcheln.

Auch jetzt habt ihr noch einmal die Wahl: Reis mit in die Pfanne oder separat genießen? Ich mache es mal so, mal so. Im Magen kommt eh alles zusammen.

Fordert euren Geschmackssinn  heraus und lasst es euch schmecken!

Eure Anne

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