Kürbis-Spezial: Kürbis-Pesto und Kürbiskuchen

Es gibt schon wieder ein Rezept-Spezial! Und diesmal alles zu Ehren DES Herbstgewächses schlechthin – dem Kürbis.

Ich kannte Kürbis bisher nur von der Kürbissuppe meiner Mutti, die auch immer richtig toll geschmeckt hat. Seitdem man in jedem Supermarkt wieder Kürbisse en masse kaufen kann, wollte ich mich schon lange mal in dieses fremde Terrain begeben. Also habe ich eines schönen Tages, da ich voller Zuversicht war, einen Hokkaido-Kürbis in den Korb gepackt und dann Zuhause erst einmal drei Tage ins Regal (schöne Deko) gestellt, weil ich keine Ahnung hatte, was ich damit tun soll.

Letztendlich habe ich aus einem Kürbis vier Gerichte zubereitet, von denen ich euch meine zwei absoluten Lieblinge vorstellen möchte.

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Das ist zum einen mein aus der Not geborenes Kürbis-Pesto mit Bandnudeln und ein super leckerer Mini-Kürbiskuchen für alle, die ohne schlechtes Gewissen naschen wollen.

Zuvor muss ich noch sagen, wie überrascht ich vom Geschmack des Kürbisses war. Zuvor dachte ich immer, der bringt wenig Eigengeschmack mit sich, aber Kürbis hat von vorn herein eine sehr milde Süße und einen fruchtigen Geschmack, den man mit verschiedenen Gewürzen entweder herzhaft oder süß gestalten kann. Ein echter Verwandlungskünstler! (Klingt das wie ein Artikel aus der Brigitte?)

Für beide Rezepte braucht ihr euren Kürbis püriert. Das geht am besten, wenn ihr ihn teilt, entkernt, in 8 oder 16 Streifen schneidet, die Schale entfernt und bei 200 Grad im Ofen weich werden lasst. Das dauert je nach Scheibendicke 15 bis 30 Minuten. Danach könnt ihr die Scheiben einfach mit einem Pürierstab zu Brei verarbeiten.


Kürbis-Pesto mit Bandnudeln (für eine Portion)

Zutaten

120g Bandnudeln

Eine Hand voll Basilikumblätter

50 ml Olivenöl

2 TL Pinienkerne

2 TL Kürbiskerne

1 EL Kürbispüree

1 Knoblauchzehe

Parmesan


Zubereitung

Kocht die Bandnudeln wie angegeben in Salzwasser, bis sie gut sind.

Hackt die Basilikumblätter, die Knoblauchzehe und die Kerne grob und püriert sie mit einem Pürierstab zusammen mit dem Öl. Gebt dann den Löffel Kürbispüree hinzu und salzt und pfeffert das Gemisch. Rührt dann noch so viel Parmesan unter wie ihr wollt (ich empfehle mal grob 2 TL).

Gießt die Nudeln ab, kippt euer Pesto drüber und vermengt alles. Und schon fertig! Das Gericht geht wirklich schnell, sofern an Kürbispüree vorrätig hat 😉

Ich habe noch vom Vorabend gegrillte Kürbisscheiben übrig gehabt (eines der vier Gerichte). Die habe ich nochmal im Ofen warm gemacht, gewürzt (Curry schmeckt dazu fabelhaft!) und in kleinen Stücken auf meinen Nudeln verteilt.

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Kürbiskuchen fit und gesund (für eine kleine Kuchenform)

Zutaten

¾ Tasse Dinkelmehl

½ TL Backpulver

½ TL Natron

½ TL Zimt

Ein Prise Muskat

Eine Prise Salz

2 TL Kürbispüree

½ Tasse Sojamilch (oder normale Milch für Menschen mit Laktaseenzym)

Vanillearoma in irgendeiner Form

1 TL Kokosfett geschmolzen

½ Banane zerdrückt

1 Leinsamen-Ei (1 TL Leinsamen und 3 TL Wasser einige Minuten quellen lassen)

2 TL Xucker light (wer hat. Ansonsten ohne oder für die Süßen mit Rohrzucker)


Zubereitung

Vermischt erst alle trockenen Zutaten. Dazu gehören das Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Muskat, Xucker light und Salz.

In einer großen Schüssel nun alle nassen Zutaten, sprich das Leinsamen-Ei (warum auch immer das so heißt), die Milch, das Kürbispüree, das Vanillearoma, das Kokosfett und die Banane vermischen. Das geht in diesen Dimensionen ganz leicht mit einem Löffel.

Nun beide Gemische vermengen. Bei Bedarf mehr Milch hinzufügen. Füllt dann den Teig in eine Form und lasst das Küchlein bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen.

Der Kuchen erinnert mich sehr an Bananenbrot. Er ist etwas süßer, super saftig und der Zimt schmeckt einfach lecker, der Kürbis natürlich auch. Er passt auch perfekt zum Sonntagsfrühstück oder als After-Workout-Snack.

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Heute Abend gibt es noch Kürbis-Püree mit Ei. Ich glaube, dann habe ich erst einmal genug von orangem Essen.

eureanne

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