Montagsfrage: Das Lesen älterer Bücher

Kann man eigentlich besser in eine neue Woche starten als mit Weißwein und dem Sieg in einer langen Partie Risiko? Ich glaube nicht! Meine Nacht war grandios und ich weiß, sobald mich wieder der Unialltag umfängt, werde ich diese unbeschwerten Stunden mehr als vermissen. Ich gebe offen zu, dass ich mir beim ersten Mal Risiko doch eher länderbesetzende Einhörner als einen totalitären Krieg vorgestellt habe. Nicht umsonst habe ich im Vorfeld die Farbe Pink ausgewählt. Das Brettspiel haben wir vor ein paar Tagen bei der Familie meines Freundes ausgegraben – an ihm haften die Jahre einer längst zurückliegenden Zeit. Den Ländernamen nach zu urteilen, hat es wahrscheinlich einmal seinen Urgroßeltern gehört. Manchmal lässt sich das Alter an Gegenständen sogar riechen. Besonders bei Büchern. Irgendwann bekommen sie einfach diesen charakteristischen Geruch, den dir kein Ebook-Reader geben kann. Die Montagsfrage von Buchfresserchen in dieser Woche lautet: Liest du auch Bücher, die nicht aktuell (also in den letzten Jahren erschienen) sind, aber nicht zu den Klassikern zählen?

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Ich gebe offen zu, verstärkt lasse ich mich derzeit von den Bestsellerlisten und #Bookstagram inspirieren, wenn es um Must-Reads geht. Wenn wunderbare Menschen, mit denen ich mich identifizieren kann, Bücher vorstellen, die ihnen sehr gut gefallen haben, dann wandern diese fast automatisch auf meine Leseliste. Fast ist diese Identifikation mit dem Lesehabitus von anderen ein Versprechen, dass man nicht daneben greift. Natürlich verschwinden dadurch immer wieder Bücher in den Untiefen der Welt. Mir fällt das verstärkt an meinem eigenen Bücherregal zuhause bei meinen Eltern auf. Manche der Bücher kann man heute schon nur noch schwer erwerben, dabei sind sie gerade einmal zehn Jahre alt. Aus der Kategorie Jugendbuch und Fantasy sind mir besonders folgende Werke im Gedächtnis geblieben (bei denen ich sofort ein Reread starten würde):

Meine Mama hat mich auch auf ältere Literatur gestoßen. Eine unserer liebsten Autorinnen ist Joy Fielding, die unzählige Bücher veröffentlicht hat – und wir haben sie alle zuhause. So passierte es fast automatisch, dass ich auch ihre älteren Bücher verschlang. Lauf, Jane, Lauf erschien beispielsweise im Jahr 1991.

Welche älteren Bücher habt Ihr gelesen und geliebt? Welches ist euer liebstes Brettspiel? Und merkt man, dass ich Weißwein getrunken habe?
Ich wünsche Euch eine schöne neue Woche

eurelaura

3 Comments

  1. 30. November 2015 / 10:32

    Hallo, Laura!
    An Genesis erinnere ich mich! Ich hab es mir damals aus der Bücherei ausgeliehen und nach den ersten Kapiteln wieder abgebrochen. Nach ein paar angefangenen Hohlbein-Büchern habe ich irgendwann akzeptiert, dass der Autor und ich einfach nicht zusammen passen. Wenn ich jetzt allerdings so zurückdenke, dann könnte ich dem Buch vielleicht noch einmal eine Chance geben.
    LG, m

    • 3. Dezember 2015 / 23:45

      Das habe ich schon oft gehört und kann auch total verstehen, dass Hohlbein nicht für jeden was ist! Seltsamerweise tue ich mich mit einigen Büchern von ihm leichter als mit anderen. Genesis ist mir irgendwie im Gedächtnis geblieben. Ich möchte unbedingt noch mal Märchenmond lesen und sehen, ob es mir immer noch gefällt. 🙂
      Liebe Grüße

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