Must Watch: The 100

Heute gibt’s einen Serientipp mit Suchtfaktor von mir: The 100. Eines Morgens beim Frühstück – mein Freund saß vor der Tagesschau, ich tapste durch die Social-Media-Welt – zeigte Pinterest mir ein Bild, von dem ich nicht wusste, wie es auf meine Startseite kam. Wahrscheinlich handelte es sich um göttliche Fügung. Oder gezielte Web Analytics, insofern man meine ungesunde Hingabe für Stydia bedachte, die ich gemeinhin mit Pins im Sekundentakt befriedigte. Das Bild zeigte zwei junge Männer. Bei dem einen, der mich stark an Rory’s Dean erinnerte und somit gähnen ließ, stand: „the boy you date“. Wie wahr! Bei dem anderen Kerl, der verwegen und wie ein Damon Salvatore Season One wirkte, hieß es: „the man you marry“. Ich verkippte sogleich ein wenig Kakao! Um wen ging es? Ich musste nicht lange scrollen, um die Blondine im Weltuntergangs-Setting zu finden, die intensive Blicke mit dem Heiratskandidaten tauschte. Der Fall war entschieden: ich musste diese Serie schauen! Immerhin war ich schon lange (haha!) keiner Serie und ihrer Charaktere obsessiv verfallen.

Worum geht’s in The 100?

97 Jahre ist es her, dass ein Atomkrieg die Erde zerstörte und unbewohnbar machte. Die Überlebenden retteten sich auf eine Raumstation im All. Die begrenzten Ressourcen münden in strengen Regeln für das Zusammenleben und jedes Vergehen eines Erwachsenen wird mit dem Tod bestraft. Doch die Zeit auf der Arche läuft den Menschen ab – aufgrund eines Systemfehlers wird die Sauerstoffzufuhr versiegen. 100 kriminelle Jugendliche werden auf die Erde gesandt, um herauszufinden, ob man wieder auf ihr leben kann.

 

Wenn das Leben dir eine grandiose Serie gibt…

Sieben Tage war ich nicht für Aktivitäten verfügbar, die vorausgesetzt hätten, dass ich meine Oase aus Bett, Eiscreme, Einhorn-Pyjama und Nagellackfläschchen verließ. Auch wenn meine Motive, diese Serie anzufangen, auf einer Liebesbeziehung beruhten, stellte ich schnell fest, dass ich es hier nicht mit einer 0815-Teenieserie zu tun hatte.

Ich bin immer noch total beeindruckt und fühle mich als hätte ich einen Sack voll Gold oder teurer High-End-Kosmetikprodukte auf der Straße gefunden, aber versuche einfach mal, meine Gedanken zu ordnen.

Eine Prise Weltuntergang ist mein Salz in der Suppe

Wie für einige vielleicht GZSZ eine Sucht ist, sind es für mich Themen wie Weltuntergang, Science-Fiction, Überlebenskampf, Apokalypse und Waschbrettbäuche in Form von Bob Morley. Oh yes!

In Staffel Eins wird die neue Welt mit ihren neuen Regeln konstruiert, die Charaktere gestaltet und Zwietracht gesät. Staffel Zwei ist ein ganzes Minenfeld an Konflikten. Dazu gesellen sich verschiedene Storylines und Settings, ohne dass jedoch der rote Faden verloren geht, den ich an dieser Stelle nicht verraten möchte. Zunächst war ich schockiert über die unvorhergesehenen Wendungen, die die Handlung nahm, schließlich fasziniert, dass die Serie es immer schaffte, mich zu überraschen. Zuletzt so angetan von einem Plot war ich bei The Walking Dead und Dexter. Im Prinzip ist die zweite Staffel in sich abgeschlossen und ich bin gespannt, womit Staffel Drei aufwarten wird.

Zudem kann ich jedem nur raten, die Taschentücher griffbereit zu haben! Dreimal ist es während der zwei Staffeln geschehen, dass ich in meinem Bett saß und geheult habe wie ein Schlosshund. Man leidet, furchtbar und mehrmals. Wie diese Serie Emotionen weckt, ist unsagbar. Um euch mal eine Orientierung zu geben, ich heule gar nicht so oft bei Serien, aber meine schlimmsten zwei Momente bleiben: am Ende von Dexter Staffel 4 sowie bei der Folge ‚Coda‘ von The Walking Dead.

Keep calm and fangirl on

Die Charaktere in The 100 sind zu Beginn der Serie natürlich stereotypisch angelegt, entwickeln sich aber in Richtungen, die ich so nicht erwartet habe. Besonders die Hauptcharaktere werden mit zunehmendem Handlungsverlauf dreidimensionaler. Clarke Griffin (Eliza Taylor) manövrierte sich mit ihren Schrammen und dem Badass-Blick im Gesicht sofort zu meinem Lieblingscharakter.

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Auf der männlichen Seite gebührt diese Ehre Bellamy Blake (Bob Morley), der schnell zum Anführer der Jugendlichen aufsteigt. Kennt ihr die Szene in TVD Season One, als Jenna Damon Salvatore kennenlernt, der gerade mit Jeremy Playstation zockt und zu Elena sagt: „He is ridiculously hot!“ Hm, irgendwie ist mir das gerade beim Gedanken an Bellamy eingefallen.

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Ich kann mich kaum entscheiden, wer von den anderen Charakteren noch gelungen ist, weil das auf alle zutrifft! Oh weh. Aber allen voran muss ich an dieser Stelle von Raven (Lindsey Morgan) und John Murphy (Richard Harmon) schwärmen. Jasper, Monty, Octavia und Lincoln sind mir ebenso ans Herz gewachsen. Und übrigens – Nebencharakter Wick (Steve Talley) sieht aus wie Ryan Gosling!

Ich bin ein großes Clarke und Bellamy Fangirl und liebe die Szenen der beiden, auch wenn sie liebestechnisch nicht im Fokus der Serie stehen. Geschweige denn bislang existieren! Produzent Jason Rothenberg sagte in einem Interview, dass sie mit Bellarke nichts überstürzen wollen, sodass Fans lieber zunächst die Bücher lesen sollten, in denen die beiden eine primäre Rolle spielen. Finde ich ganz gut, immerhin will ich noch ein bisschen auf die beiden hinfiebern und als Freunde sind sie wirklich genial. Ich bin ohnehin sehr ausdauernd bezüglich meiner Lieblingspaare – solange am Ende alles gut wird und mein Paar Endgame ist, dreht sich die Welt weiter.

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Wissenswertes

The 100 läuft auf dem us-amerikanischen Sender The CW und wurde Anfang des Jahres um eine dritte Staffel verlängert, die leider erst 2016 ausgestrahlt wird. Die Serie basiert auf der Buchreihe von Kess Morgan, weist aber einige Unterschiede bezüglich Handlungsverlauf und Charakteren auf. Ab 22. Juli wird die Serie auch im deutschen TV auf dem Fernsehsender ProSieben ausgestrahlt – also am besten einschalten!

Fazit

Es gibt nichts weiter zu sagen, außer: Schaut es euch an! JETZT!

eurelaura

PS – Kennt ihr die Serie und wie findet ihr sie? Habt ihr Bellarke-Fanfiktion-Empfehlungen? BITTE alle zu mir!

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