Night School – oder Jugendbücher, die mich fesseln

Manchmal denke ich, ich bin zu alt für Jugendbücher. Obwohl 22 vielleicht noch in den Kulanzbereich fällt. Die Jugendbuchreihe „Night School“ von C.J. Daugherty hat mich in den letzten Jahren jedenfalls ziemlich gefesselt. Das war aber auch sehr geschickt angestellt auf Amazon. Die Kindle-Version des ersten Teils gab es nämlich umsonst. Und da mir der erste Teil schon so gut gefallen hatte, musste ich die anderen natürlich auch kaufen. Auf die letzten beiden Bücher der 5-teiligen Reihe musste ich dann jeweils ein Jahr warten. Vor wenigen Tagen bin ich nun endlich mit dem letzten Teil „Night School – und Gewissheit wirst du haben“ (ich hab die Bücher auf Englisch lesen, die deutsche Version erscheint im Juli) fertig geworden und möchte euch nun berichten, warum mir die Reihe so gut gefallen hat.

Es ist gar nicht so leicht zu erklären, worum es geht. Die Hauptfigur Allie gerät zu Hause immer wieder in Schwierigkeiten und wird daraufhin von ihren Eltern auf ein Internat geschickt. Dort ist zunächst alles anders, als Allie es erwartet hätte. Sie darf die Rektorin Isabelle dutzen und dann gibt es auch noch diese ominöse Night School. Mit der Zeit erfährt Allie, dass sie mit der Schule um einiges mehr verbunden ist, als sie sich jemals hätte erträumen können.

Die Rektorin Isabelle steht im Streit mit ihrem Halbbruder Nathaniel. Es geht dabei nicht nur um die Macht über die Schule, sondern auch um die Organisation Orion, die in Großbritannien im Hintergrund die Fäden zieht. Allie gerät in diesem Streit immer mehr zwischen die Fronten, da auch ihre eigene Großmutter mit der Organisation verbunden ist. Daher kommt es zu einigen Abenteuern für Allie und ihre Freunde.

Was natürlich auch nicht fehlen darf in einem guten Jugendbuch, ist das Thema Liebe. Zunächst ist da Sylvain, der gutaussehende Mädchenschwarm aus Frankreich, der Allie sofort um den Finger wickelt. Auf der anderen Seite steht Carter West. Er scheint zunächst unnahbar und sehr verschlossen. Aber Allie schafft es mit der Zeit zu ihm durchzudringen. Im Laufe der Buchreihe hat Allie mal was mit dem einen, dann mit dem anderen. Aber an Ende trifft sie die richtige Entscheidung (meiner Meiunung nach).

Mal abgesehen davon, dass die Hauptpersonen natürlich überwiegend Jugendliche sind, ist diese Reihe für mich nicht typisch Jugendbuch. Die Handlung ist unglaublich spannend, ich hab fast alle Bücher an einem Tag durchgelesen. Man möchte unbedingt wissen, wie es mit dem Streit zwischen den Parteien und der Schule weitergeht. Zudem gibt es einen Spion auf dem Internat, den es aufzudecken gilt. Die Jugendlichen haben auch kaum Zeit, wirklich ihre Jugend zu genießen, da sie fast ausschließlich wie Erwachsende denken und handeln müssen. Allie muss zudem Abschied von einigen geliebten Menschen nehmen. Also alles andere, als leicht verdauliche Kost. Ich hab in meiner Jugend kaum ein Buch gelesen, in dem so viele Menschen gestorben sind (vielleicht mal abgesehn von Harry Potter). Am Ende kann man sich trotz allem auf einHappy End freuen.

Wie steht ihr zu Jugendbüchern, können sie euch auch noch so fesseln? Habt ihr Night School vielleicht ebenfalls gelesen?

Eure Lisa

3 Comments

  1. 20. Juni 2015 / 12:02

    Also ich lese auch noch Jugendbücher (ja gut ich bin auch noch 18) aber kein pädagogisch gesehen kann man sich bis zu 33 Jahre als jugendlich bezeichnen… also hast du ein paar Jährchen Zeit, um Jugendbücher zu lesen. 😀
    Und ich meine wieso auch nicht… Jugendbücher sind meisten sehr gut geschrieben und vor allem „einfach“, man muss oft nicht so verquer denken, um zu verstehen, was dort passiert… 😀

    • Laura
      25. Juni 2015 / 21:35

      Da hast du so recht, ich stimme dir definitiv zu! 🙂 Genieß die Lektüre auch weiterhin und noch viele Jahre!!

      Liebste Grüße
      Laura

  2. Laura
    25. Juni 2015 / 21:33

    Also ich stimme dir voll und ganz zu! Kann mir nicht vorstellen, Jugendbücher irgendwann gar nicht mehr zu lesen! 🙂

    Viel Spaß bei den Büchern und viele Grüße
    Laura

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