Oscar-Filme: Silver Linings

Da genau in einem Monat wieder die Verleihung der Academy Awards vor der Tür steht, bin ich schon ein bisschen im Oscar-Fieber. Auch wenn ich das Drama um die „weißen Oscars“ verfolgt habe, freue ich mich trotzdem darauf (shame on me). Mir geht es sowieso meistens nur um das Schaulaufen auf dem Roten Teppich.

Aber trotzdem kam ich nicht umhin, mir meine liebsten bereits Oscar-prämierten Filme nochmal anzuschauen. Den Anfang macht dabei „Silver Linings“ aus dem Jahr 2012. Die allseits beliebte Kombination aus Jennifer Lawrence und Bradley Cooper ist hier in den Hauptrollen zu sehen. Die beiden haben tatsächlich schon in genauso vielen Filmen zusammen gespielt wie JLaw und Josh Hutcherson, also genau vier (Silver Linings, American Hustle, Serena, Joy). Für drei der vier Filmrollen war Jennifer Lawrence zudem für einen Oscar nominiert, gewonnen hat sie ihn für ihre Rolle der Tiffany in Silver Linings. Und damit zurück zum Film.

Worum geht’s?                                                  

Pat (Bradley Cooper) ist nach einem längeren Aufenthalt in einer psychatrischen Anstalt wieder zurück bei seinen Eltern, in seinem Kinderzimmer. Er hat alles verloren – seine Frau, sein Haus und auch seinen Job. Aber er will alles daran setzen, seine Frau zurückzugewinnen. Was er dabei verdrängt: vor seinem Aufenthalt in der Psychatrie hat er seine Frau mit einem anderen Kerl unter der Dusche erwischt und diesen krankenhausreif geprügelt.
Bei einem Essen mit alten Freunden lernt er die ebenfalls psychisch angeschlagene Tiffany kennen. Sie hat den Tod ihres Mannes nicht richtig verarbeitet und bietet Pat gleich am ersten Abend Sex an. Er lehnt ab, doch nun folgt ihm Tiffany jeden Morgen beim Joggen. Daraufhin entwickelt sich eine etwas seltsame Freundschaft zwischen den beiden. Sie handeln einen ungewöhnlichen Deal aus. Tiffany soll Pat helfen seine Frau zurückzuerobern indem sie ihr einen Brief übermittelt, Pat soll dafür mit ihr bei einem Tanzwettbewerb antreten. Dass das nicht ganz glatt abläuft, kann man sich wohl denken.

Was ich an dem Film mag

Ganz klar, Jennifer Lawrence. Dass ich ein kleines Fan-Girl bin, ist wohl kein Geheimnis mehr. Aber jetzt mal im Ernst – die Dynamik die sich zwischen Pat und Tiffany entwickelt, ist wirklich großartig. Beide sind Sturköpfe und wollen ihr eigenes Ziel durchsetzen. Dass sie sich dabei immer näher kommen, fällt ihnen zunächst gar nicht auf. Auch wenn das Benehmen der beiden manchmal anstrengend ist, und man mit beiden in der Situation vielleicht nicht unbedingt befreundet sein möchte, spürt man die Intensität, die sich aus ihrer Verzweiflung entwickelt hat und die beiden zusammenschweißt.

Fazit

Wenn du mir, dann ich dir. Bradley Cooper und Jennifer Lawrence sind einfach großartig zusammen.

Wie hat euch der Film gefallen? Bradley Cooper und JLaw, yay or nay?

Eure Lisa

2 Comments

  1. 28. Januar 2016 / 21:53

    Ich hab den Hype um Bradley Cooper nie verstanden, bis ich letzte Woche diesen Film sah. Ich liebe diesen Film, Jennifer hat ihren Oscar sehr verdient und Bradley? Ich gründe meinen eigenen Fanclub!! 🙂 GLG, Heike

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